Weg von Motivation ist Klebstoff!

Glaubenssätze, Projektionen und Emotionen- Strategien rund um die Seele
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apfelsine
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Weg von Motivation ist Klebstoff!

Post by apfelsine » Thu 11. Feb 2021, 12:03

In Zeiten von Corona sind wir alle auf die ein oder andere Weise herausgefordert. Und viele von uns wissen, Energie folgt der Aufmerksamkeit. Lenke also deine Aufmerksamkeit auf das, was du erschaffen willst.
Dennoch bedeutet es nicht, etwas was da ist so auszublenden um davon eigentlich wegzulaufen, wie der Vogel Strauss der den Kopf in den Sand steckt. Nicht anerkennt was da ist. Wenn ich es so mache, dann werde ich es nicht los, sondern es folgt mir überall hin. Wie das so läuft, möchte ich an einem Beispiel von mir deutlich machen.
Vieles von dem was in den Medien steht, stimmt von der Energie her nicht und wirkt eher wie ein Köder, damit wir uns darauf einlassen. Und mein persönlicher Trigger ist, das dieses Spiel so alt wie die Welt ist und trotzdem immernoch einige darauf hereinfallen.
Ich habe es satt. Schlicht und einfach. Sagt was Sache ist und last diese dummen Manipulationen gefälligst. Ich sehe es sowieso und fürchte gleichzeitig, es wird evtl jemanden geben der es aufgreift und dem noch mehr Schwung verleiht... .
Und da gebe ich schon das erste Mal meine Kraft ab.
So denke ich dann und dann bewusst zu bleiben ohne in dieser Wut zu ertrinken ist nicht einfach. Herz aufmachen, ja das ist der Weg. Atmen , ins jetzt kommen , das was da ist annehmen. Aber was heißt das? Ich spüre das ich mich auflehne gegen meine Annahme. Also bleibt mir nur, diese annahme anzunehmen. Denn ein dagegen, wird sie genau größer machen.
Und was ist da zu erkennen? Lenke ich die Aufmerksamkeit zu der eigenen Machtlosigkeit, zu der Kraft die ich anderen gebe nur dadurch, das sie gegen meinen Willen handeln. Was bleibt ist es anzuerkennen, das dies eine Möglichkeit ist. Es ändert nichts an meiner Position. Sie dürfen ihre haben. Aber ich kämpfe nicht mehr gegen mich selbst und gegen mein Gefühl. Der einzige den ich hier anprechen kann ist mich selbst.
Warum bin ich wütend? Ich habe Angst. Angst Freiheit zu verlieren (war ich denn dann jemals wirklich frei?) Aber da ist auch ein Teil der wütend ist, weil da etwas ist, das Realitäten ausblenden will. Stummschalten, damit sie nicht zu Wort kommen sollen, um die Oberhand zu behalten, um die Kontrolle zu behalten. Was manipulieren will, damit seine Idee von Wahrheit Realität wird. Und was ist mit meiner Wahrheit? Was ist mit meiner Würde?

Da ist also nun dieser Anteil der Macht haben will und behalten will. Der sich eigentlich klein fühlt und andere klein macht indem er sich aufbläht. Die Macht die ich ihm also gebe.
Dieser Anteil, der sich eigentlich ohnmächtig fühlt, auch er gehört zu mir. es nützt nichts, die Wut zu bekämpfen, es nützt nichts, die Angst zu bekämpfen. Alles was ich tun kann ist, sie zu fühlen. Mit ihr zu sein und bewusst zu sein und zu sagen, ja die gehört auch zu mir und ich darf trotzdem mich ausrichten nach einem neuen Gefühl. Wie fühlt sich wahre freiheit an? Wie fühlt sich wahre Ausgeglichenheit an?
Ich atme.Ich denke und fühle
Und ich nehme meine Kraft zu mir zurück. Ich bin ganz. Schon immer gewesen.

Dennoch möchte ich etwas zu Medien sagen.
spürt hinein in die Energie einer Meldung. Und wenn es sich unecht anfühlt, dann stimmt da etwas nicht.
Ganz egal wie toll der Artikel daher kommt. Ganz gleich wie gut einer sprechen kann.
"In jedem negativen Anteil steckt genauso ein positiver Kern, wie in jedem guten Anteil ein Potential zur Zerstörung liegt."

Virginia Satir


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