Jenseits der Thesen - Jenseitskontakte und Jenseitswissen


Primäre Realität

Alles Gesehene und Gefühlte eines jeden Menschen nimmt in dessen Vorstellung einen individuell geprägten Raum ein, den wir bereits als von der Seele zwecks individuellem Erleben gesetzte persönliche Filter und spätere durch die Erfahrungen geformte Glaubensmuster kennen gelernt haben. Modifizierungen finden im Abgleich und Austausch mit dem Umfeld als weitere Entwicklung statt. Wir ändern unsere Ansichten resp. vertiefen sie, wenn wir mit weiteren Ereignissen konfrontiert werden und erzielen daraus für unser Gesamtselbst bestimmte Lerneffekte, die wir nur unter Berücksichtigung unserer Muster in solch individueller Form in der Lage sind zu erleben. Diese Realität ist für jeden Menschen einzigartig geformt und stets absolut richtig somit als persönliche Wahrheit zu sehen.

Sekundäre Realität

Persönliche bzw. primäre Realitäten finden Resonanz innerhalb bestimmter Gruppen, die aufgrund ähnlich gelagerter Filter, Muster und Erlebnisse zu überwiegend gleichartigen Ergebnissen ihrer Sichtweisen gekommen sind. Als sekundäre Realität bezeichnen wir also übereinstimmende in vielen Punkten ähnlich geltende Meinungen. Sekundäre Realitäten werden in der Gesellschaft oft als Wahrheit bezeichnet und bieten uns Seelen die Möglichkeit auch auf größerer Ebene Gruppenerfahrungen zu sammeln. Der Großteil der sekundären Realitäten verfügt über ein gegensätzliches Pendant, das sich als Polarität mit anders lautender Wahrheit zum Zwecke weiterführender Erfahrungen anbietet. Solche Polaritäten sind beabsichtigt und wir finden sie z.B. in Form von Glaubenskriegen wieder (vgl. Christentum vs. Islam).

Tertiäre Realität

Diese Realitätsklassifikation ist ihrem Ursprung nach ähnlich der primären Realität zu sehen. Die Seele möchte eine Einzelerfahrung machen, abgestimmt auf ihren persönlichen Inkarnationswunsch. Anders als jedoch bei der primären Realität findet die Seele keine, oder nur wenig übereinstimmende Resonanzen Ihrer Betrachtungsweise in der Gesellschaft. Um dieses Resultat zu erzielen, bedienen sich Seelen vor ihrer Inkarnation verschiedener Werkzeuge, z.B. sind die Filter zum Überselbst schwächer gesetzt, so dass es zu Überlappungen anderer Wahrnehmungsebenen kommt und der Mensch nicht trennen kann zwischen der aktuellen Inkarnation und evtl. früheren Leben, etc.